Dies ist vielseitig. Wir sind vielseitig. Die Welt ist vielseitig.

Alt oder jung,
arm oder reich,
gesund oder krank,
Mann oder Frau,
klein oder groß,
dick oder dünn,
revolutionär oder konservativ,
religiös oder atheistisch,
satt oder hungrig,
...

in einem Punkt ist die ganze Menschheit (imho) - vielleicht auch ohne sich dem Bewusst zu sein, ohne jemals darüber einen Gedanken verloren zu haben - einer Meinung:

Man sägt nicht den Ast ab, auf dem man sitzt.

Im Klartext: es gibt nur einen Planeten auf dem die Menschheit leben und überleben kann.

Zumindest in den nächsten Hundert Jahren wird der Traum der Entdeckung eines urbaninisierbarenden Planteten, also einer "neuen sauberen Welt" nur Fiktion sein, wahrscheinlich noch viel länger...wenn überhaupt.

In jedem Fall kommen lange vorher große Probleme auf uns zu, mit Auswirkungen welche die zukünftige Existenz des Menschen auf Erden entscheiden.

Ja..und wenn wir es nicht schaffen, diese Aufgabe gemeinsam und leider zudem unter Zeitdruck zu lösen, wird die Welt mit Sicherheit sehr bald für niemanden mehr so komfortabel wie bislang als 7/24 Selbstbedienungsladen zur Verfügung stehen.

 
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Und erst wenn diese traurige Wahrheit – die Temperatur im Haus steigt an, Gott oder Genesis hat uns aber keine Fenster eingebaut - nicht mehr medial und propagandistisch in Frage gestellt wird und wirklich alle gesellschaftlichen Schichten gleichermaßen die Notlage und Dringlichkeit der Situation erkennen, HIER SELBER AKTIV ZU WERDEN ....erst dann erscheint es wirlich sinnvoll nach effektiven Lösungen zu suchen. Es wird nicht alleine durch technischen Fortschritt möglich werden, unsere jährlich immer noch zunehmenden Tonnen an schädlichen Exmissionen zu absorbieren.

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wie schon erwähnt: nur im Film gibt es die Option zum Mars zu fliegen, wenn es dann mal hier zu warm wird.

Alexander Gerst – vor kurzem erst zum Kommandanten der ISS ernannt – wird vielleicht in sehr wenigen Punkten mit mir einer Meinung sein, woher auch.

Aber, als ich ihn im Fernsehen sah, wo er beim Antritt in seiner neuen Position ein kurzes Interview an Bord der ISS hielt, da kam mir wieder eines in den Sinn, was ich schon öfters bei Astronauten bemerkt hatte: Eine Sorge um dieses Unikat Erde, und die Überlegung das jeder der diese außergewöhnliche Perspektive auf unser „Haus Erde“ erleben düfte, danach sicherlich mit einem anderen Blick – einem ein wenig mehr respektvollerem, und vielleicht besorgterem Blick – auf die Erde zurück (nach Hause) kommen würde.

 

Mein Vorschlag: Vor jeder Kanzlerernennung gibt es einen kurzen Abstecher nach dort oben!

Ob es was nutzt ? ...schaden wird es nicht !

 

Nebenbei: ISS - die Auswirkungen des fehlenden Regens in diesem Sommer konnte Herr Gerst aus dem Orbit gut erkennen, weniger Grün, mehr Braun.

Schlechter Scherz am Rande: folgt die Erde etwa dem europäischen Gesinnungswandel ?

 

nun sind Jahre seit meinem ersten Webauftritt in dieser Angelegenheit vergangen, als vor wenigen Wochen ein für mich neues Substantiv in den Hauptnachrichten von ARD und ZDF erklärt wurde: Heißzeit wurde es benannt, so wie Eiszeit und Mammut.

 

Hmm...dachte ich, Zeit für ein Update ?

 

...später kommt hier mehr Text hinein, und ...ich habe noch keinen Lektor :)

 

um Mithilfe, hier ... und auf dem Rest des Planeten, wird hiermit freundlich angefragt

 

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als ich von meiner Intention zu diesem Blog erzählte, bekam ich u.a. als Antwort was „man denn machen kann“ um die apokalyptischen Prognosen abzumildern:

Fahrrad statt Auto fahren.

Richtig, Fahrrad fahren ist super, den eigenen Garten bewirtschaften auch, regional Einkaufen...ein Muss.

Aber man kann zunächst nicht erwarten, das ein ausgebeuter Arbeiter mit schlechter Bildung uns aufgeklärten Menschenim Wohlstandsparadies zunächst die gute Vorlage geben wird.

Man muss nicht zu den wirtschaftlich Wohlhabenden in Deutschland zählen, um trotzdem noch zu den 5% der Menschheit dazu zugehören, die Zugang zu

haben.

Haben wir somit eventuell auch ein mehr an Verantwortung, weil wir nicht nur das Wissen sondern zudem meist auch ein vielfaches an Resourcen als die ärmere Häfte der Menschheit besitzen.

 

Und ist diese Aufgabe damit abgetan, mit ein paar Öko-Ablass-Einkäufen, welche zufällig auch im eigenen Alltag leicht integrierbar sind, comfortable extra-small-steps ?

Kann man den entstandenen Schaden an der Welt in so kleinen Schritten mit Garantie in der nötigen Geschwindigkeit soweit korrigieren, das er nicht zum Selbstläufer mit anhaltendem Hitze-Wachstum ausarte.

Wachstum ?  ahh, hmm...schön !   Wachstum !    schöön ! ...und unsere Volksvertreter lächeln bei dem Wort auch immer so schön
Auf einer begrenzten Fläche gibt es keinen grenzenlosen Zuwachs, eine einfache Regel.

 
Zurüch zum Thema: die eigentlich Fragestellung, die sich hier aus meiner Sicht doch sehr aufdrängt:


wenn die meisten Forscher Recht haben sollten, und eine nicht gut berechenbare globale Klimaerwärmung durch Menschenhand angestoßen wurde... reicht es da wirklich, sich lediglich auf Vermutungen und Wahlversprechen zu verlassen. Jeder Dosenöffner muss TUV und GS geprüft werden, doüppelt und dreifach.

Hier, wo es ja nur um das Wichtigste von Allem geht, wird ein dreckiger Diesel-Deal ausgehandelt, im Hintergrund raucht ein Moor und Planierraupen im Auftrag von RWE sollen mal eben eine Wald wegroden, weil da die gute Kohle lagert, welche wir ja aus Umweltaspekten eigentlich gar nicht mehr verheizen wollen.

 

Ich bin der Auffassung, würden die täglichen neu sortierten Nachrichten, wirklich immer auch immder wieder neu nach den für die globale Menschheit existenziellsten Gesichtspunkten ausgewählt: "Und täglich grüßt das Murmeltier" als Horror-remake.

 

 

Leider geht Naturschutz nur sehr langsam, aber pro Minute werden Fussballfelder große Flächen Wald gerodet, viel Jahrzehnte gewachsen, und weg in Sekunden.

… und mit Meditieren wird die Luft auch nicht sauberer, damit rette ich keinen Tropenwald. Zumindest aktuell, der Hambacher Forst wurde durch die friedliche Präsenz der Menschen vor Ort bis auf weiteres verschont. Zutaten: die Symphatie und Mitbetroffenheit der Bevölkerung mit den Umweltaktivisten.


Wenn ich persönlich aber nichts machen kann, warum auch immer, es gibt schließlich auch dafür berechtigte Argumente...ich sollte nicht meine Umwelt zum kollektiven Mit-Ignorieren motivieren.
Auch dann, wenn es man es sich mit der „Alles Gut“-Einstellung aus der eigenen jeweiligen individuellen Situation durchaus angenehmer besser Leben lässt ...mindestens für eine gewisse Zeit ?!

er bedarf Mutes so ehrlich sein, und zugeben:

Kontraprduktiv ist dagegen, es wie Trump zu leugnen oder „pfhh, bringt doch eh nichts, höchstens Ärger“ zu verkünden, und damit auch anderen ihre potenzielle Motivation schon im Aufkeimen zu nehmen.

 

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das bla-bla da unten...ist sinnloser default content draft, ich hatte das Template nur wegen seiner harmonischen Farbgebung ausgewählt.

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